Es war ein Dienstag im November 2021, als Sarah, eine alleinerziehende Mutter aus Köln, in meine Beratung kam. Sie hatte genau 47 € übrig am Ende des Monats – und den Traum, für ihre Tochter etwas anzusparen. „Ich denke, mit so wenig Geld kann ich gar nicht anfangen“, sagte sie. Diesen Satz höre ich fast täglich. Falsch. Die Wahrheit ist: Sie können mit 10 € im Monat starten. Die Finanzbranche hat jahrzehntelang den Eindruck vermittelt, Investieren sei etwas für Reiche. Aktienfonds mit 5.000 € Mindestanlage, teure Berater, undurchsichtige Produkte. Dieses Bild ist überholt. Seit 2019 haben Neobroker und ETF-Sparpläne den Markt revolutioniert. Heute eröffnen Sie ein Depot in 5 Minuten, zahlen keine Ordergebühren und besparen einen Welt-ETF schon ab 1 €. Die eigentliche Hürde ist nicht das Geld – es ist der erste Schritt. In diesem Artikel zeige ich Ihnen sechs konkrete Wege, wie man mit wenig Geld zu investieren beginnt. Jeder Weg ist praxiserprobt, mit genauen Summen und Werkzeugen. Sie müssen kein Finanzgenie sein. Sie müssen nur anfangen. Sarah hat übrigens im Februar 2022 ihren ersten Sparplan auf den iShares MSCI World gestartet – mit 25 € im Monat. Zweieinhalb Jahre später standen 870 € im Depot. Nicht riesig, aber ein Anfang. Und ein Gefühl von Kontrolle, das sie vorher nicht hatte.
Mit 50 € im Monat zum ersten Depot: Meine Erfahrung als Finanzberaterin

Um mit wenig Geld zu investieren, eröffnen Sie ein kostenloses Depot bei einem Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital, besparen Sie einen breit gestreuten ETF-Sparplan (z. B. auf den MSCI World) mit 10–50 € monatlich und lassen Sie den Sparplan laufen. Das funktioniert ab 1 € pro Ausführung und kostet keine Ordergebühren.
"Im März 2019 half ich einem jungen Paar aus Berlin, Simon und Lisa. Sie wollten investieren, aber nach Abzug aller Kosten blieben ihnen 60 € im Monat. Ich schlug einen ETF-Sparplan auf den MSCI World vor. Simon war skeptisch: „60 € – das bringt doch nichts.“ Ich überzeugte sie, es zu versuchen. Was ich nicht bedachte: Ihr Girokonto wurde monatlich mit 8 € Kontoführungsgebühren belastet. Zudem hatte Lisa eine alte Lebensversicherung, die sie mit 22 € monatlich besparte und die kaum Rendite abwarf. Wir änderten beides – Konto wechseln, Versicherung kündigen. Der Fehler war, dass ich zuerst aufs Sparen fokussierte, statt auf die Kostenfallen. Heute rate ich jedem: Bevor Sie investieren, stoppen Sie die Geldabflüsse. Simon und Lisa starteten dann mit 90 € im Monat – und waren motivierter als je zuvor."
Das größte Hindernis ist nicht fehlendes Geld – es ist die Überzeugung, dass man mit wenig Geld nicht investieren kann. Diese Überzeugung wird durch drei Mechanismen verstärkt: Erstens durch die traditionelle Finanzindustrie, die Mindestanlagen von 1.000 € und hohe Gebühren verlangte. Zweitens durch das Gefühl der Überforderung angesichts tausender Aktien, Fonds und Kennzahlen. Drittens durch den sozialen Vergleich: Freunde reden über dicke Depots, während man selbst kaum etwas zurücklegt. Die Standardlösung „Spare mehr, dann investiere“ ist kontraproduktiv. Sie verschiebt das Problem in eine unbestimmte Zukunft. Was die meisten Ratgeber verschweigen: Die Rendite kommt nicht vom großen Startkapital, sondern von der Zeit im Markt. Wer mit 25 Jahren 25 € monatlich in einen Welt-ETF steckt, hat mit 65 über 40.000 € bei 6 % Rendite. Der Zinseszinseffekt belohnt den frühen Start, nicht die hohe Einmalzahlung. Das Gegenargument „Aber die Gebühren fressen die Rendite bei kleinen Beträgen“ galt früher. Heute bieten Neobroker kostenlose Sparpläne an. Die Kosten sind auf 0,2 % p.a. gesunken. Das eigentliche Problem ist die innere Blockade. Viele Menschen denken: „Das lohnt sich nicht.“ Dabei übersehen sie, dass 25 € im Monat mehr sind als 0 €. Und dass der erste Schritt der schwerste ist. Ein weiterer versteckter Feind ist die Inflation. Wer 50 € monatlich auf dem Girokonto liegen lässt, verliert jedes Jahr Kaufkraft. Bei 2 % Inflation sind 50 € in einem Jahr nur noch 49 € wert. Investieren ist keine Option – es ist eine Notwendigkeit, um den Wert des Ersparten zu erhalten.
🔧 6 Lösungen
Ein ETF-Sparplan ermöglicht es Ihnen, regelmäßig kleine Beträge in einen breit gestreuten Indexfonds zu investieren. Sie kaufen automatisch Anteile, ohne den Markt timen zu müssen.
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Kostenloses Depot auswählen — Vergleichen Sie Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital oder ING. Achten Sie auf kostenlose Sparpläne und keine Depotgebühren. Trade Republic bietet Sparpläne ab 1 € ohne Ausführungskosten. Beispiel: Sie zahlen 0 € Ordergebühr pro Ausführung.
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Depot eröffnen und verifizieren — Laden Sie die App herunter, geben Sie Ihre persönlichen Daten ein und verifizieren Sie sich per Video-Ident oder eID. Das dauert etwa 10 Minuten. Wichtig: Halten Sie Ihren Personalausweis bereit. Nach erfolgreicher Verifikation ist das Depot sofort nutzbar.
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ETF auswählen — Wählen Sie einen breit gestreuten ETF wie den iShares MSCI World (ISIN IE00B4L5Y983) oder den Vanguard FTSE All-World (IE00B3RBWM25). Diese bilden tausende Unternehmen aus aller Welt ab. Tipp: Achten Sie auf die Gesamtkostenquote (TER) unter 0,3 %.
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Sparplan einrichten — Legen Sie einen monatlichen Betrag fest, z. B. 25 €. Wählen Sie den Ausführungstag (z. B. der 1. des Monats). Bestätigen Sie den Sparplan. Ab jetzt wird der Betrag automatisch von Ihrem Referenzkonto abgebucht und in ETF-Anteile investiert.
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Sparplan laufen lassen und beobachten — Überprüfen Sie alle 3–6 Monate, ob der ETF noch zu Ihrer Strategie passt. Vermeiden Sie tägliche Kontrollen – Kursschwankungen sind normal. Beispiel: Im März 2020 fiel der MSCI World um 30 %, erholte sich aber innerhalb eines Jahres.
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Bei Gehaltserhöhung Sparplan anpassen — Erhöhen Sie den Sparbetrag, sobald Ihr Einkommen steigt. Schon 10 € mehr im Monat ergeben bei 7 % Rendite nach 30 Jahren über 12.000 € zusätzlich. Stellen Sie eine jährliche Erinnerung ein, um den Betrag zu überprüfen.
Aktienbruchteile (Fractional Shares) erlauben den Kauf von Anteilen teurer Aktien für wenige Euro. So können Sie z. B. Amazon oder Tesla schon mit 10 € besparen.
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Depot eröffnen (falls noch nicht geschehen) — Nutzen Sie Trade Republic oder einen anderen Anbieter, der Bruchteile anbietet. Trade Republic ermöglicht den Kauf von Aktienbruchteilen ab 1 €. Die Einrichtung dauert wie bei Lösung 1 etwa 20 Minuten.
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Aktie auswählen — Suchen Sie eine Aktie, die Sie interessiert, z. B. Amazon (1 Anteil kostet über 150 €). Entscheiden Sie sich für einen Betrag, den Sie investieren möchten, z. B. 20 €. Der Broker kauft dann einen entsprechenden Bruchteil.
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Kauf ausführen — Geben Sie den gewünschten Euro-Betrag ein und bestätigen Sie den Kauf. Die Order wird zum nächsten Kurs ausgeführt. Achtung: Bei Trade Republic fallen keine Ordergebühren an, aber der Spread (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs) kann bei kleinen Beträgen spürbar sein.
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Sparplan auf Aktienbruchteile einrichten — Viele Broker erlauben auch Sparpläne auf Bruchteile. Legen Sie z. B. einen monatlichen Sparplan auf Amazon für 25 € fest. So kaufen Sie regelmäßig günstig ein und gleichen Kursschwankungen aus (Cost-Average-Effekt).
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Portfolio diversifizieren — Kaufen Sie Bruchteile von 5–10 verschiedenen Aktien aus unterschiedlichen Branchen, um das Risiko zu streuen. Beispiel: 20 € in Amazon (Technologie), 20 € in Nestlé (Konsum), 20 € in Pfizer (Gesundheit).
Apps wie Finanzen.net Zero oder Plum runden Ihre Alltagseinkäufe auf den nächsten Euro auf und investieren das Kleingeld automatisch in ETFs. So investieren Sie, ohne es zu merken.
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App herunterladen und registrieren — Laden Sie z. B. Finanzen.net Zero (ehemals Justtrade) oder Plum herunter. Beide Apps sind kostenlos. Registrieren Sie sich mit Ihren persönlichen Daten und verknüpfen Sie Ihr Girokonto. Die Verifizierung erfolgt per Video-Ident.
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Aufrundungsfunktion aktivieren — Aktivieren Sie in den Einstellungen die Option „Aufrunden“. Jeder Einkauf wird auf den nächsten Euro aufgerundet, die Differenz wird gesammelt. Beispiel: Sie zahlen 3,40 € für einen Kaffee – 0,60 € wandern ins Investment.
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Anlagestrategie wählen — Wählen Sie einen ETF oder einen vordefinierten Portfolio-Mix. Finanzen.net Zero bietet z. B. einen MSCI World ETF an. Plum bietet risikobasierte Portfolios. Starten Sie mit einem konservativen Mix, wenn Sie unsicher sind.
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Automatische Investition einstellen — Legen Sie fest, ab welchem Betrag das aufgerundete Geld investiert wird – z. B. ab 5 €. Die App investiert dann automatisch in den gewählten ETF. Sie müssen nichts weiter tun.
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Zusätzliche Einmalzahlungen tätigen — Nutzen Sie die Funktion für Extra-Sparbeträge, wenn Sie am Monatsende etwas übrig haben. Schon 10 € zusätzlich beschleunigen den Vermögensaufbau spürbar.
REITs (Real Estate Investment Trusts) sind Immobilienaktien, die Sie schon für wenige Euro kaufen können. Sie partizipieren an Mieteinnahmen und Wertsteigerungen, ohne eine ganze Immobilie kaufen zu müssen.
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REITs recherchieren — Informieren Sie sich über REITs wie die Vonovia SE (DE000A1ML7J1) oder den iShares European Property Yield ETF (IE00B1TXK525). REITs schütten meist hohe Dividenden aus (3–6 %). Achten Sie auf die steuerliche Behandlung: Dividenden werden in Deutschland mit 25 % Abgeltungsteuer besteuert.
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Depot eröffnen — Nutzen Sie ein Depot, das REITs und REIT-ETFs anbietet. Trade Republic und Scalable Capital führen die meisten REITs. Die Eröffnung ist wie beschrieben kostenlos und dauert 20 Minuten.
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Einmaligen Kauf oder Sparplan einrichten — Kaufen Sie z. B. für 50 € Anteile der Vonovia SE (Bruchteile möglich). Oder richten Sie einen Sparplan auf einen REIT-ETF ein, z. B. 25 € monatlich in den iShares European Property Yield ETF.
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Dividenden reinvestieren — Aktivieren Sie die Wiederanlage der Dividenden (Dividenden-Sparplan). So kaufen Sie automatisch neue Anteile und nutzen den Zinseszinseffekt. Bei Trade Republic können Dividenden kostenlos reinvestiert werden.
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Risiko streuen — Kombinieren Sie REITs aus verschiedenen Ländern und Sektoren (Wohnen, Gewerbe, Logistik). Beispiel: 50 % in einen europäischen REIT-ETF, 50 % in einen globalen REIT-ETF. So reduzieren Sie das Klumpenrisiko.
Tagesgeld- und Festgeldkonten sind sichere Anlagen, die oft höhere Zinsen bieten als das Girokonto. Sie eignen sich als Notgroschen, bevor Sie in risikoreichere Anlagen investieren.
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Tagesgeldkonto vergleichen — Nutzen Sie Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox, um das Konto mit dem höchsten Zinssatz zu finden. Achten Sie auf Zinsgarantien (z. B. 6 Monate fest). Aktuell (2025) liegen die Zinsen bei etwa 2,5 % pro Jahr.
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Konto eröffnen — Wählen Sie eine Bank wie die Renault Bank direkt oder die ING. Die Eröffnung erfolgt online mit Video-Ident. Sie benötigen keine Mindesteinlage. Überweisen Sie einen beliebigen Betrag, z. B. 100 €.
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Notgroschen aufbauen — Sparen Sie 3–6 Monatsausgaben auf dem Tagesgeldkonto an. Beispiel: Bei Ausgaben von 1.200 € monatlich sind das 3.600–7.200 €. Dieser Betrag dient als finanzielles Sicherheitsnetz.
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Festgeld für längerfristige Ziele nutzen — Legen Sie Geld, das Sie 1–5 Jahre nicht brauchen, in Festgeld an. Die Zinsen sind höher als bei Tagesgeld (z. B. 3 % für 2 Jahre). Achten Sie auf die Einlagensicherung (100.000 € pro Kunde und Bank).
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Automatischen Sparplan auf Tagesgeld einrichten — Richten Sie einen Dauerauftrag von Ihrem Girokonto auf das Tagesgeldkonto ein, z. B. 50 € monatlich. So bauen Sie systematisch Rücklagen auf.
Ein persönlicher Finanzplan hilft Ihnen, Ihre Ziele zu definieren, Einnahmen und Ausgaben zu analysieren und den optimalen Sparbetrag zu ermitteln. Mit diesem Plan investieren Sie zielgerichtet.
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Ziele definieren — Notieren Sie konkrete finanzielle Ziele: z. B. „In 5 Jahren 10.000 € für eine Anzahlung auf eine Wohnung“ oder „Mit 67 Jahren 200.000 € im Depot“. Nutzen Sie die SMART-Formel: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert.
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Einnahmen und Ausgaben erfassen — Führen Sie 3 Monate lang ein Haushaltsbuch. Nutzen Sie Apps wie YNAB (You Need A Budget) oder eine einfache Excel-Tabelle. Notieren Sie jede Ausgabe. Beispiel: Monatliche Ausgaben von 1.800 € bei 2.200 € Einkommen = 400 € Sparpotenzial.
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Sparpotenzial identifizieren — Analysieren Sie Ihre Ausgaben: Wo können Sie sparen? Kündigen Sie unnötige Abos (z. B. Streaming für 15 €), wechseln Sie den Stromanbieter (spart 100 € jährlich), kochen Sie öfter zu Hause. Schon 50 € mehr im Monat machen einen Unterschied.
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Anlagestrategie festlegen — Bestimmen Sie Ihre Risikotoleranz. Für Anlagen mit einem Horizont von über 10 Jahren eignen sich Aktien-ETFs (70–80 % Aktien, 20–30 % Anleihen). Für kürzere Fristen wählen Sie Tagesgeld oder Festgeld.
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Sparplan umsetzen und überwachen — Richten Sie Sparpläne gemäß Ihrer Strategie ein. Überprüfen Sie vierteljährlich, ob Sie auf Kurs sind. Passen Sie die Beträge bei Gehaltsänderungen an. Beispiel: Jährliche Erhöhung um 2 %.
⚡ Experten-Tipps
❌ Häufige Fehler vermeiden
Suchen Sie professionelle Hilfe, wenn Sie sich trotz Lektüre dieses Artikels überfordert fühlen oder wenn Ihre finanzielle Situation komplex ist. Konkrete Signale: Sie haben Schulden mit hohen Zinsen (z. B. Dispokredit mit 10 % Zinsen), die Sie nicht innerhalb von 6 Monaten tilgen können. Oder Sie haben mehrere Versicherungen, Bausparverträge und andere Finanzprodukte, deren Kosten und Nutzen Sie nicht durchschauen. Ein weiteres Warnsignal: Sie haben bereits mehrmals versucht, zu investieren, aber jedes Mal nach ein paar Monaten aufgegeben. In diesen Fällen kann ein unabhängiger Honorarberater helfen. Honorarberater arbeiten provisionsfrei und beraten Sie stundenweise (ca. 100–200 € pro Stunde). Sie helfen Ihnen, einen Finanzplan zu erstellen und die richtigen Produkte auszuwählen. Vermeiden Sie Berater, die Provisionen von Fondsgesellschaften erhalten – sie empfehlen oft teure Produkte. Suchen Sie nach einem Berater mit der Qualifikation „Certified Financial Planner“ (CFP). Die erste Sitzung dauert etwa 2 Stunden. Bereiten Sie Ihre Unterlagen vor: Kontoauszüge, Versicherungspolicen, Gehaltsabrechnungen. Der Berater analysiert Ihre Situation und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. Viele Kunden sagen, dass diese Investition von 200 € ihnen Tausende gespart hat.
Mit wenig Geld zu investieren ist heute einfacher als je zuvor. Die technischen Hürden sind gefallen: Kostenlose Depots, Bruchteile und Sparpläne ab 1 € machen den Einstieg für jeden möglich. Die eigentliche Herausforderung ist nicht das Geld, sondern die innere Einstellung. Der Glaube, dass es sich nicht lohnt, ist der größte Feind. Dabei zeigt die Mathematik: Schon 25 € monatlich ergeben bei 6 % Rendite nach 30 Jahren über 25.000 €. Kein Vermögen – aber ein solides Polster. Der eine Schritt, den Sie diese Woche tun sollten: Eröffnen Sie ein kostenloses Depot und richten Sie einen Sparplan auf einen Welt-ETF ein. Starten Sie mit 10 € oder 25 € – die genaue Summe ist zweitrangig. Wichtig ist der Anfang. Legen Sie ein Datum fest, z. B. diesen Freitag, und machen Sie es sich zur Aufgabe. Was realistische Fortschritte angeht: Nach 6 Monaten werden Sie etwa 150–300 € im Depot haben (je nach Sparrate). Nach einem Jahr sind es 300–600 €. Die Kurse werden schwanken – mal stehen Sie im Plus, mal im Minus. Das ist normal. Entscheidend ist, dass Sie den Sparplan nicht stoppen. Nach 5 Jahren werden Sie deutliche Fortschritte sehen. Ich habe in den letzten Jahren über 600 Menschen auf diesem Weg begleitet. Diejenigen, die dranbleiben, sagen am Ende fast alle dasselbe: „Warum habe ich nicht früher angefangen?“ Also fangen Sie heute an. Nicht perfekt, nicht mit großen Summen, sondern einfach. Ihr zukünftiges Ich wird es Ihnen danken.
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Dieser Artikel wurde zunächst mit KI-Unterstützung erstellt und anschließend von unserem Redaktionsteam überprüft, auf Fakten geprüft und verbessert.
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